Computergestützte Bildgebung und quantitative MRT in der Neuroonkologie

Jan Kirschke und Benedikt Wiestler

Benedikt Wiestler und Jan Kirschke teilen sich die Leitung der im Translatum ansässigen Forschungsgruppe. Beide arbeiten eng mit Björn Menze zusammen.

Benedikt Wiestler ist Assistenzarzt in der Abteilung für Neuroradiologie am Klinikum rechts der Isar, TUM. Er war Post-Doc am DKFZ Heidelberg, wo er sich mit bioinformatischer Analyse des (Epi)Genoms von Gliomen beschäftigt hat. Aktuell forscht er an (deep) learning Strategien zur Bildanalyse.
Jan Kirschke ist Oberarzt in der Neuroradiologie und Junior Fellow der Technischen Universität München. Er begann seine Arbeit mit hochauflösender Bildgebung im Jahr 2001 und konzentriert sich derzeit auf quantitative Bildgebung, bildbasierte biomechanische Modellierung und Bildgebung in der Neuroonkologie.

Forschungsschwerpunkte

Innerhalb unserer Gruppe etablieren wir quantitative Bildgebungsmethoden zur Visualisierung, Beschreibung und Modellierung der pathophysiologischer Prozesse in der Neuroonkologie. Unser Ziel ist es, Algorithmen und Strategien zu entwickeln, um die Fülle Bild-basierter Informationen Ärzten zugänglich zu machen. Zu diesem Zweck entwickeln wir Werkzeuge für die (un)überwachte Läsionserkennung / Segmentierung, Klassifizierung und Datenintegration. Wir bewerten den Nutzen dieser Werkzeuge für eine bessere Tumor-Klassifizierung und Überlebens-Prognose, insbesondere bei Gliomen.

Wichtige Auszeichnungen

  • Benedikt Wiestler: 2019 Kurt-Decker-Preis @ DGNR
  • Jan Kirschke: 2014 ERC Starting Grant

Publikationen